Entlang dem Weg, bei einem kleinen Weiler, fällt mir ein hübsches Haus mit im Vorgarten ein aus Holz geschnitztes Paar auf. Ich halte an um es zu fotografieren. Dabei komme ich mit dem Hausherrn ins Gespräch. Er ist Kurländer. (Ich empfehle dem interessierten Leser einen Besuch bei Wikipedia). Während dem Krieg in Nidden geboren, in Deutschland aufgewachsen und gelebt, bis vor 20 Jahren, als er wieder hierher zog.
Das geschnitzte Paar zeigt ihn und seine Frau.
Der Veloweg führt an Ginster Sträuchen vorbei und ist sehr abwechslungsreich.
In Klaipeda (ehemals Memel) genehmige ich mir ein Glacé, bevor ich die restlichen 28 Km unter die Räder nehme. Es geht vorbei an einer ehemaligen russischen Sperrzone mit Gebäuden, die das litauische Militär übernommen hat, und einer Landepiste, die langsam zuwächst. An einem kleinen See beobachte ich ein ganzes Volk von Kormoranen auf abgestorbenen, weiss scheinenden Bäumen.
Die Bäume sterben aufgrund des äzenden Kotes ab, die Vögel bleiben und nisten weiter.
Palanga überrascht. Die Hauptstrasse, diie zum langen Steg führt, ist voller Leben. Chilbi (fest installiert), Souvenir Läden und endlos Restaurants und Glacébuden. Dies auf einer Strecken von einem knappen Kilometer. Hier herrscht Lebensfreude (und der Alkohol). Alles ist ordentlich und sauber.










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