Bei der Überfahrt über die Weichsel mit der Fähre begegnen mir drei Berner mit Wohnmobil!
Dann, noch vor Sztutowo begegne ich in Form des KZ Museums Stutthof der Vergangenheit. Es ist die Betroffenheit, die mich nach 200 Metern zwingt, diesen Ort des Schreckens zu verlassen. Ich kann es nicht mehr sehen. Schon gestern im Museum durchquerte ich den Pavillion des Terrors rassig.
Jupi, der Intelektuelle der beiden Zug Bekanntschaften erzählte mir von zwei Onkeln, die durch die Nazis kurz nach dem Eimarsch verhaftet und nie mehr gesehen wurden. Auch sie waren Intelektuelle. Diese waren die ersten Häftlinge in Stutthof.
Dann begegne ich dem Wind. Zwar ist es nicht der direkte Gegen-, sondern der Seiten- und später sogar der Rückenwind. Saumässig böig bis nach Elbing.
Bei meiner heutigen Schoggi begegne ich noch einem Stück Schweizer Geschichte. Die alte Wirtin, sie hat eine sehr schöne Gaststube, erklärt mir dass die Laubsägeli- Dekoration am Haus von einem Schweizer anfangs des 20Jh. hergestellt wurde.
Etwas später begegne ich zwei Mal Störchen, die in unmittelbarer Nähe in der Wiese Futter suchen. Sie trauen mir nicht und fliegen davon, bevor ich sie fotografieren kann. Kurz nach 14 Uhr treffe ich in Elbing ein, beziehe das Hotel Zimmer und entscheide mich, die Marienburg des Deutsche Ordens heute zu besuchen. Also nehme ich den Zug, der mich in einer halben Stunde nach Malbork (ehemals Marienburg) bringt. Dieses angeblich grösste Backstein Gebäude der Welt und dessen Geschichte beeindrucken mich sehr. Umso mehr, als die Burg 1945 nur noch eine Ruine war. Der Besuch ist empfehlenswert.
Am Bahnhof von Malbork begegne ich nochmals der Schweiz. An einer Zugskomposition entdecke ich nachfolgendes Plakat.
Der Zug muss mit Geld aus dem Kohärsiond Fonds bezahlt worden sein. Aber....es ist kein Stadler Zug😩. "Mein" Zug ist vermutlich etwa 50 jährig😞



















































