Mittwoch, 31. Mai 2017

Tag der Begegnungen


Kaum bin ich auf mein Velo gestiegen, begegne ich erstmals auf dieser Reise dem Regem. Erst rieselt es und ich ziehe meine Regenjacke an. Dann regnet es und ich packe Rucksack und Fronttasche in die Schutzhüllen. Als es dann giesst, ziehe ich noch die Kaputze über. 
Bei der Überfahrt über die Weichsel mit der Fähre begegnen mir drei Berner mit Wohnmobil!
Dann, noch vor Sztutowo begegne ich in Form des KZ Museums Stutthof der Vergangenheit. Es ist die Betroffenheit, die mich nach 200 Metern zwingt, diesen Ort des Schreckens zu verlassen. Ich kann es nicht mehr sehen. Schon gestern im Museum durchquerte ich den Pavillion des Terrors rassig.
Jupi, der Intelektuelle der beiden Zug Bekanntschaften erzählte mir von zwei Onkeln, die durch die Nazis kurz nach dem Eimarsch verhaftet und nie mehr gesehen wurden. Auch sie waren Intelektuelle. Diese waren die ersten Häftlinge in Stutthof.

Dann begegne ich dem Wind. Zwar ist es nicht der direkte Gegen-, sondern der Seiten- und später sogar der Rückenwind. Saumässig böig bis nach Elbing.

Bei meiner heutigen Schoggi begegne ich noch einem Stück Schweizer Geschichte. Die alte Wirtin, sie hat eine sehr schöne Gaststube, erklärt mir dass die Laubsägeli- Dekoration am Haus von einem Schweizer anfangs des 20Jh. hergestellt wurde.
Etwas später begegne ich zwei Mal Störchen, die in unmittelbarer Nähe in der Wiese Futter suchen. Sie trauen mir nicht und fliegen davon, bevor ich sie fotografieren kann. Kurz nach 14 Uhr treffe ich in Elbing ein, beziehe das Hotel Zimmer und entscheide mich, die Marienburg des Deutsche Ordens heute zu besuchen. Also nehme ich den Zug, der mich in einer halben Stunde nach Malbork (ehemals Marienburg) bringt. Dieses angeblich grösste Backstein Gebäude der Welt und dessen Geschichte beeindrucken mich sehr. Umso mehr, als die Burg 1945 nur noch eine Ruine war. Der Besuch ist empfehlenswert.

Am Bahnhof von Malbork begegne ich nochmals der Schweiz. An einer Zugskomposition entdecke ich nachfolgendes Plakat.


Der Zug muss mit Geld aus dem Kohärsiond Fonds bezahlt worden sein. Aber....es ist kein Stadler Zug😩. "Mein" Zug ist vermutlich etwa 50 jährig😞


Dienstag, 30. Mai 2017

Danzig und seine Museen

Das schönste Frühstücksbüffet auf meiner Reise geniesse ich heute Morgen. Wirklich Spitze.
Trotz der Unmöglichkeit über die Website des Museums des 2. Weltkriegs zu einem Ticket zu gelangen, fahre ich hin und staune: Auf der Treppe stehen und sitzen um 9.20 Uhr bereits über 50 Personen. Ich erkundige mit ob sie bereits Tickets hätten. Nein, das hätten sie nicht. Heute sei freier 
Da habe ich ja grosses Glück. Das Museum ist in aller Leute Munde. Sogar In der NZZ war vergangene Woche ein Artikel. Vorweg, das Museum ist nicht nur architektonisch, im wahrsten Sinne des Wortes, (aus dem Boden) herausragend. Es zeigt äusserst umfassend die Geschichte dieses gruausamen Krieges. Viel zu lesen, viele Bilder und Filme und viel Interaktives. Einfach gewaltig.  Die nationalistische Führung hat bereits den Direktor des Museums entlassen und findet, dass das Leid und die Heldentaten der Polen zu kurz kommt. Ich habe dazu eine differenzierte Meinung, da es sich um den 2. WK handelt und nicht um Polen im 2. WK. Es wird vermutet dass das Museum bald "angepasst" werden könnte.
Während der Wartezeit spreche ich eine polnische Schulklasse an. Da ihre Englisch Kenntnisse ungenügend sind, wird die Lehrerin gerufen. Während des Gesprächs empfiehlt Sie mir das Museum Solidarnosc, wo sie mit Ihrer Schülern gestern war. 
Auch hier sind Architektur und Materialien eindrücklich. Und zwar aussen wie innen. Obwohl die Ausstellung, die die Zeit zwischen 1970 - 1990 abbildet, nur in polnisch ist,  werde ich dank eines guten Audioguides bestens informiert.  Auch dieses Museum ist grosse Klasse.
Um 14 Uhr beginnt die City Tour zu Fuss. Es ist unglaublich, wie die Stadt nach den starken Bombardement im März 1945 ausgesehen hat und was aus den Ruinen wieder entstanden ist. 

Diese ehemalige Hanse Stadt muss aussergewöhnlichlich reich und schön gewesen sein.
Zum Abendessen etwas typische: eine feine, knusprige Schweinshaxe mit Srock, Sauerkraut und Apfelmus.




Wie muss Danzig vor dem 2. Weltkrieg schön gewesen sein!

Interessant wie sich das Frühstücksbüffet verändert. In Deutschland mehr Fleisch als bei uns und an der Ostsee verständlicherweise Fisch in Variationen. Vor der Abfahrt in Richtung Danzig absolviere ich noch eine Hafenrundfahrt per Velo.

Als Velofahrer fühlt man sich auch in Polen wohl: Entweder sind es Velostreifen auf der Strasse oder, was bis jetzt meist der Fall war, ein gut markierter Weg oder Teil des Fussgänger Streifens. Die Autofahrer gehen mit uns Velofahrern vorsichtig um.
Heute will ich vorsichtshalber ein Ticket für das bekannte Museum des 2. Weltkrieges in Danzig kaufen. Früheste Möglichkeit ein Ticket zu erwerben: Donnerstag Nachmittag. Schade.
Nächster Stopp ist Sopot.
Ein bekannter Ferienort hier an der Ostsee. Ich werde jedoch nicht warm mit diesem Ort, auch wenn hier Busse reihenweise stehen. Aber die tägliche heisse Schoggi ist grossartig. 
Überhaupt war sie schon in Deutschland überall gut. Ich meine besser als Caotina in der Schweiz. Ehrlich.
Nun folgt Oliwa. Früher eine selbstständige Stadt mit einem Zisterzienserkloster, das im 12. Jh gegründet wurde und über ein sehr schöne Kirche und einen eindrücklichen Park verfügt. Heute ist Oliwa ein Stadtteil von Danzig.

Den Rest des Nachmittags verbringe ich mit einem Stadtbummel. Die Altstadt gefällt. Viele, viele schöne Fassaden. Kaum zu glauben, dass Danzig 1945 zu 90% vernichtet wurde. 
Für morgen habe ich eine Stadtführung gebucht.
Das Hotel Numberone bietet ein sehr gutes Preis- Leistungs Verhältnis. Ich habe ein Suite erhalten, was mich ca CHF 58 kostet!😀

Sonntag, 28. Mai 2017

Stettin - Gdynia

Was für ein herrlicher Tag! Zwar dämpft das Frühstück im Hotel Ibis mein Glücksgefühl für ein paar Minuten, aber als ich um 08 Uhr zur Stadtrundfahrt losziehe, ist die gute Stimmung wieder hergestellt.
Wie bereits berichtet, bietet die Altstadt, ausser einigen sehr schönen Bauten, wenig architektonisch hochstehendes. Fährt man einen Kilometer weiter hinaus, stehen Reihenweise intakte Bauten, vermutlich aus der goldenen Zeit vor dem 1. WK. Nachfolgendes Bild: der Tag danach!
Um 10.49 (pünktlich) fährt der Zug. Keine Aircon. Jedoch Fenster die sich öffnen lassen. Wie früher. Kurz vor der Abfahrt setzen sich zwei sehr ungleiche Herren ins Abteil neben mich. Der eine im hellblauen Anzug, mit einem hochroten Kopf redet sehr laut und erinnert mich an den Typ Parteibonzen in der Zeit vor der Wende.
Der andere, mit langen Haaren, einem roten Foulard über dem weissen Hemd, scheint mir eher der Intellektuelle, der Künstler. Als wir, dank meinen Pringles, die ich den Herren, die mittlerweile ihre Bierdosen geöffnet haben, ins Gespräch kommen, bestätigt sich meine Einschätzung zu 100%!
Nur Jupi (Jupeter) spricht englisch, aber dies perfekt. Wir diskutieren über die Zeit der Wende und die jeweiligen Vor- und Nachteile der Systeme. Ein interessantes, ja freundschaftliches Gespräch entsteht, an dessen Ende mich Jupi zum Kanufahren im August einlädt!
In Gdynia sehe ich auf dem Perron nebenan, dass es in Polen durchaus auch andere Züge gibt.
Gemütlich fahre ich durch den Hafen und bin überrascht über die vielen Menschen, die bereits in der kaltem Ostsee baden. Das neue Hotel Rozany ****, liegt et was ausserhalb. Alles tiptop für CHF 62 inkl. Zmorge!
Beim Bier habe ich die Gelegenheit mit einem Penionierten Seemann zu diskutieren. Auch er ist mit der polnischen Regierung nicht einverstanden und hinterfragt die Demokratie als solches, ohne jedoch eine Alternative zu kennen.Der Heilbutt im Restaurant direkt am Quai ist sehr gut. Es ist 23 Uhr. Gute Nacht

Samstag, 27. Mai 2017

Zützen - Stettin: nach der Natur die Grossstadt

Nach dem erstklassigen Frühstück noch schnell einen Chat mit der Hoteliere. Sie macht die Frühschicht. 7/7 mit einer Woche Urlaub im Jahr, seit sie das Hotel vor 20 Jahren bauen liess!
Was für ein prächtiger Tag. Das Gezwitscher, der glänzende Fluss und der Sonnenschein. 
Ein Umweg von ca. fünf Kilometer führt mich mitten durch Wiesen. Bereits vor Mittag erreiche ich den Grenzort Gryfino. Der Unterschied ist frappant. Viel baufälliges, ungepflegtes. Auch die Menschen wirken anders auf mich. Einbildung? Ich fahre auf der Hauptstrasse und komme schnell voran. Vor Stettin gelange ich zu den grossen Autobrücken. Da "meine", kleinere im Bau und nicht passierbar ist, gelange ich über steile Treppen zum Fussgänger- und Velostreifen. Eindrückliche Bauten und viele Nachkriegs-Häuserreihen, die so gar nicht zu den Prachtsbauten passen wollen, empfangen mich.
Ein sogenannter Ceasar Salad am Flussquai bevor ich zum Ibis Hotel fahre. Nach dem Einchecken folgt der Gang zum Bahnhof, wo ich das Ticket für die morgige Fährt nach Gdynia kaufe. Es erstaunt mich, wie wenig die Menschen eine Fremdsprache, auch nur ein bisschen sprechen.
Nach den zwei Tagen in der Natur ist die Grossstadt ein Schock für mich. Ich werde mich daran gewöhnen.

Stettin: viele schöne Kirchen und feine Glaces😋


Freitag, 26. Mai 2017

Schwedt/Oder und Nationalpark Unteres Odertal


Es war ein Pech, dass ich für heute im Zentrum Stettins kein Zimmer finden konnte. Aber es war auch mein Glück! Aber nun von vorne: Ich habe mich entschlossen eine zweite Nacht im sympatischen Hotel Oder in Zützen zu bleiben. Ich fahre nach Schwedt, eine Stadt die während de 2. WK zu 85% zerstört wurde und deren Einwohnerzahl seit der Wende von 50'000 auf 30'000 geschrumpft ist. Plattebauten soweit das Auge reicht. Schwedt ist jedoch auch bekannt für seine "Freiluft Leinwände", womit Kunst am Objekt gemeint ist.
Speziell ist das Trompe-l'oeil Malereien an der Uckermärkischen Bühnen Schwendt, deren kupferfarbene Fenster  mit Bestimmtheit in Anlehnung an den abgerissenen Palast der Republik in Berlin gemacht wurden.
Der Stadtkern enttäuscht hinsichtlich der fehlenden Geschäfte. Im Tourismus Büro erkundige ich mich über Möglichkeiten einer Führung durch den Nationalpark Unteres Odertal, dem einzigen Auen-Nationalpark Deutschlands. Man empfiehlt mir das Nationalparkhaus in Criewen. Dort verneint der Ranger erst, erbarmt sich dann aber meiner. Ich auf dem Rücksitz des Datschas, fahren wir während zweieinhalb Stunden durch die Polder, dem Schwemmgebiet von einer Länge vo 60km und einer Breite von 1.5-3km, die an Polen grenzen. Zwischen Mitte November und Mitte April wird die Fläche mit 120 Mio Kubikmeter geschwemmt. Zur Zeit brüten eine grosse Zahl verschiedener Vogelarten hier. Es ist ein tiefes Elebnis zahlreiche diese Vögel zu sichten und viele Informationen über die Pflanzen und Bäume dieser Auenwelt zu erhalten.
Diese Zeilen achreibe ich im Restaurant des Hotels. Der Zander mit Spargel und Hollandaise Sauce ist lecker und der Weissburgunder passt!
Ein erlebnisreicher Tag neigt sich seinem Ende und im Ibis Hotel in Stettin ist ein Zimmer reserviert!

Donnerstag, 25. Mai 2017

Natur und Ingenieur Spitzenleistung



Gut geschlafen, gut gefrühstückt und ein blauer Himmel. Ein guter Start!
Der Weg führt entlang der Finow durch eine eindrückliche Natur. Das Wasser fliesst langsam, die Frösche quaken und die unterschiedlichsten, noch nie gehörten Vogelstimmen lassen mich glauben, ich wäre in einem riesigen Konzertraum.
Heute ist im Osten Herrentag. Ich nehme an, dass dies der sozialistische Ersatz für Auffahrt war und heute noch gefeiert wird. Männer auf Fahrrädern mit Bierkasten auf dem Gepäckträger, ein Traktor mit Wagen mit  singenden Männern, der durch eine Einbahnstrasse kurft oder ein Pferdewagen mit saufenden Männern. Mit anderen Worten ist der Herrentag ein allgemeines Männer Besäufnis.
Nun zum technischen Höhepunkt des Tages: Das bald 100 jährige Schiffshebewerk in Niederfinow.
Mit diesem Lift werden die grossen Kanalschiffe 34 Meter hoch oder hinunter transportiert. Direkt daneben entsteht der Nachfolger. Implenia ist mit dabei!
Entlang der Oder geht es weiter.  Eine riesige Schwemmlandschaft, die jährlich überflutet wird, Naturschutzgebiet mit unzähligen Vogelsorten. Auf der anderen Seite des Stromes ist bereits Polen.
Mittagszeit bei einer Bockwurst mit Kartoffelsalat und einem Bier ohne Alkohol. Alles für € 6.70.
In einem interessanten Gespräch mit einem Spargelbauer und seiner Frau informiere ich mich über die Vor- und Nachteile der Systeme vor und nach der Wende. Mit der Wende fiel der politische Druck weg. Wer damals nicht Parteimitglied war, hatte es schwer. Wie gestern bereits Dr. Kobbe wurden auch heute die früheren Errungenschaften im Sozialen aufgezählt: das Gemeinschaftliche und das Schulwesen, das besser war. Was früher ab 6. Klasse Schulstoff war, fehlt heut teilweise: Chemie, Physik und Biologie. Auch das Gesundheitswesen war angeblich besser. 
In Zützen bei Schwendt finde ich im Hotel Oder ein nettes Zimmer. Nachdem ich heute einiges über  Spargel gelernt habe, erstaunt es nicht, dass mein Abendessen aus einer Spargelsuppe und Spargel an Hollandaise Sauce bestand. Es war ausgezeichnet. Der Weissburgunder passte sehr gut dazu.

Was mir Sorge macht ist die für morgen geplante Übernachtung in Stettin. Gemäss Booking sind 99% aller Hotels ausgebucht. We will see.😏





Mittwoch, 24. Mai 2017

Berlin - Eberswalde

Früh bin ich wach. Das Bett ist Welten besser als in der ersten Nacht 😉. Das Frühstück ist umfassend und der Kaffee gut. Das Hotel wird in positiver Erinnerung bleiben. Los geht's! Dank ausgezeichneten Fahrradstreifen und dem Download der Reise auf mein IPhone komme ich gut und schnell aus Berlin heraus. Ein Stück weit auf Kopfsteinpflaster entlang der ehemaligen Mauer, mache ich den ersten Halt vor dem Rathaus in Pankow, wo mir Udo Lindenbergs "Sonderzug nach Pankow" in den Sinn kommt. 
In einem Park begegne ich der "Stein Aufbau Helferin". Die Gegend ist ordentlich, sauber und praktisch alle Mehrfamilienhäuser, die die Strasse säumen sind heruntergeputzt, in gutem Zustand. Etwas ausserhalb folgen viele Einfamilienhäuser, eher klein, aber ebenfalls ordentlich. Im Grünen dann endlose Datschas. Der heutige Vormittag führt mich entlang Naturwiesen, Weihern und durch Laubwälder, wo das Vogelgetzwitscher als angenehme Hintergrund Musik ertönt. Alles auf Radwegen.
 
 
Der Gemüsegratin und 4dl Cola kosten beim Griechen in Biesenthal €9.50 und der Espresso geht auf's Haus. Vor dem Rathaus fährt mit Blaulicht ein grosses Feuerwehrauto vor. Er bringt die Braut im langen weissen Kleid zum Standesamt. Nach der Trauung sind es zwei grosse Feuerwehrautos!
 

Das Highlight des Tages folgt. Der Besuch des Luftfahrtmuseums in Finofurt. Nebst zahlreichen heruntergekommenen Migs, Antonovs und Iljuschins beeindruckt mich vor allem die zufällige Begegnung mit Dr. Kobbe, dem 70 jährigem Initianten und Leiter dieses Museums. Das Gespräch über die DDR steht im Widerpruch zum Museum der DDR in Berlin. Ein interessanter Mann. Ich könnte noch lange mit ihm diskutieren, aber nach einer halben Stunde muss er weg.
 
Die restlichen Kilometer nach Eberswalde führen  entlang des idyllischen Finowkanals. Einfach zauberhaft!
 
In Eberswalde finde ich im Zentrum ein Hotel. Da nur noch die Junior Suite frei ist, fahre ich weiter und  nehme im Hotel Yaman ein Einzelzimmer mit Frühstück für €50. Nicht luxuriös, aber OK führ eine Nacht. Im Hotel (vermutlich ist ein Türke Eigentümer) befinden sich ein Döner Bistro und eine Spielhöhle. Ich berücksichtige den Döner: Nuggets, Salat und Pommes plus 5dl Claustaler €7.80.