Samstag, 27. Mai 2017

Zützen - Stettin: nach der Natur die Grossstadt

Nach dem erstklassigen Frühstück noch schnell einen Chat mit der Hoteliere. Sie macht die Frühschicht. 7/7 mit einer Woche Urlaub im Jahr, seit sie das Hotel vor 20 Jahren bauen liess!
Was für ein prächtiger Tag. Das Gezwitscher, der glänzende Fluss und der Sonnenschein. 
Ein Umweg von ca. fünf Kilometer führt mich mitten durch Wiesen. Bereits vor Mittag erreiche ich den Grenzort Gryfino. Der Unterschied ist frappant. Viel baufälliges, ungepflegtes. Auch die Menschen wirken anders auf mich. Einbildung? Ich fahre auf der Hauptstrasse und komme schnell voran. Vor Stettin gelange ich zu den grossen Autobrücken. Da "meine", kleinere im Bau und nicht passierbar ist, gelange ich über steile Treppen zum Fussgänger- und Velostreifen. Eindrückliche Bauten und viele Nachkriegs-Häuserreihen, die so gar nicht zu den Prachtsbauten passen wollen, empfangen mich.
Ein sogenannter Ceasar Salad am Flussquai bevor ich zum Ibis Hotel fahre. Nach dem Einchecken folgt der Gang zum Bahnhof, wo ich das Ticket für die morgige Fährt nach Gdynia kaufe. Es erstaunt mich, wie wenig die Menschen eine Fremdsprache, auch nur ein bisschen sprechen.
Nach den zwei Tagen in der Natur ist die Grossstadt ein Schock für mich. Ich werde mich daran gewöhnen.

Stettin: viele schöne Kirchen und feine Glaces😋


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