Dienstag, 30. Mai 2017

Wie muss Danzig vor dem 2. Weltkrieg schön gewesen sein!

Interessant wie sich das Frühstücksbüffet verändert. In Deutschland mehr Fleisch als bei uns und an der Ostsee verständlicherweise Fisch in Variationen. Vor der Abfahrt in Richtung Danzig absolviere ich noch eine Hafenrundfahrt per Velo.

Als Velofahrer fühlt man sich auch in Polen wohl: Entweder sind es Velostreifen auf der Strasse oder, was bis jetzt meist der Fall war, ein gut markierter Weg oder Teil des Fussgänger Streifens. Die Autofahrer gehen mit uns Velofahrern vorsichtig um.
Heute will ich vorsichtshalber ein Ticket für das bekannte Museum des 2. Weltkrieges in Danzig kaufen. Früheste Möglichkeit ein Ticket zu erwerben: Donnerstag Nachmittag. Schade.
Nächster Stopp ist Sopot.
Ein bekannter Ferienort hier an der Ostsee. Ich werde jedoch nicht warm mit diesem Ort, auch wenn hier Busse reihenweise stehen. Aber die tägliche heisse Schoggi ist grossartig. 
Überhaupt war sie schon in Deutschland überall gut. Ich meine besser als Caotina in der Schweiz. Ehrlich.
Nun folgt Oliwa. Früher eine selbstständige Stadt mit einem Zisterzienserkloster, das im 12. Jh gegründet wurde und über ein sehr schöne Kirche und einen eindrücklichen Park verfügt. Heute ist Oliwa ein Stadtteil von Danzig.

Den Rest des Nachmittags verbringe ich mit einem Stadtbummel. Die Altstadt gefällt. Viele, viele schöne Fassaden. Kaum zu glauben, dass Danzig 1945 zu 90% vernichtet wurde. 
Für morgen habe ich eine Stadtführung gebucht.
Das Hotel Numberone bietet ein sehr gutes Preis- Leistungs Verhältnis. Ich habe ein Suite erhalten, was mich ca CHF 58 kostet!😀

1 Kommentar:

  1. Hallo Schwager - spannende Reisebericht - würde auch gern dabei sein - dies (2. WK und DDR) interessierte mich schon immer. PS. Hafenrundfahrten macht man mit dem Schiff - nicht mit dem Velo.
    Weiterhin viel Spass und viele Erlebnisse um viel spannendes uns zu berichten - DANKE

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