Freitag, 26. Mai 2017

Schwedt/Oder und Nationalpark Unteres Odertal


Es war ein Pech, dass ich für heute im Zentrum Stettins kein Zimmer finden konnte. Aber es war auch mein Glück! Aber nun von vorne: Ich habe mich entschlossen eine zweite Nacht im sympatischen Hotel Oder in Zützen zu bleiben. Ich fahre nach Schwedt, eine Stadt die während de 2. WK zu 85% zerstört wurde und deren Einwohnerzahl seit der Wende von 50'000 auf 30'000 geschrumpft ist. Plattebauten soweit das Auge reicht. Schwedt ist jedoch auch bekannt für seine "Freiluft Leinwände", womit Kunst am Objekt gemeint ist.
Speziell ist das Trompe-l'oeil Malereien an der Uckermärkischen Bühnen Schwendt, deren kupferfarbene Fenster  mit Bestimmtheit in Anlehnung an den abgerissenen Palast der Republik in Berlin gemacht wurden.
Der Stadtkern enttäuscht hinsichtlich der fehlenden Geschäfte. Im Tourismus Büro erkundige ich mich über Möglichkeiten einer Führung durch den Nationalpark Unteres Odertal, dem einzigen Auen-Nationalpark Deutschlands. Man empfiehlt mir das Nationalparkhaus in Criewen. Dort verneint der Ranger erst, erbarmt sich dann aber meiner. Ich auf dem Rücksitz des Datschas, fahren wir während zweieinhalb Stunden durch die Polder, dem Schwemmgebiet von einer Länge vo 60km und einer Breite von 1.5-3km, die an Polen grenzen. Zwischen Mitte November und Mitte April wird die Fläche mit 120 Mio Kubikmeter geschwemmt. Zur Zeit brüten eine grosse Zahl verschiedener Vogelarten hier. Es ist ein tiefes Elebnis zahlreiche diese Vögel zu sichten und viele Informationen über die Pflanzen und Bäume dieser Auenwelt zu erhalten.
Diese Zeilen achreibe ich im Restaurant des Hotels. Der Zander mit Spargel und Hollandaise Sauce ist lecker und der Weissburgunder passt!
Ein erlebnisreicher Tag neigt sich seinem Ende und im Ibis Hotel in Stettin ist ein Zimmer reserviert!

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